2. TCM

Die traditionelle chinesiche Medizin nutzt einen ganz anderen Ansatzpunkt als unsere westliche und kann darum eine gute Ergänzung in der Behandlung sein. Sie nutzt die Akupunktur und eine andere Form der Kräuterheilkunde. Wichtig hierbei: Suchen Sie sich einen Spezialisten für Tiere.

3. Reiki

Auch für eine Reiki Behandlung benötigen Sie einen Meister seines Fachs (im wahrsten Sinne des Wortes). Da aber Reiki auch eine entgiftende Wirkung haben soll, ist diese energetische Heilkunst bei Hufrehe möglicherweise eine zusätzlich gute Idee.

4. Homöopathische Konstitutionsbehandlung

Die homöopathische Konstitutionsbehandlung beschäftigt sich mit dem Individuum und kann als Zusatz in der Therapie durchaus unterstützend wirken.

Pferd auf Wiese
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Hausmittel bei Hufrehe

Kohlwickel

Kohl zieht Entzündungen heraus. Hierzu nehmen Sie intakte Kohlblätter, schneiden den Strunk heraus, und rollen das Blatt bis der Saft auszutreten beginnt. Dann umwickeln Sie die Hufe größzügig mit den Kohlblättern und fixieren diese mit einer luftdurchlässigen Bandage. 2x am Tag erneuern.

„Die chronische Hufrehe ist kein reines Naturereignis, sondern vielmehr und weit häufiger ein menschengemachter Zusammenhang, der in erster Linie aus Unwissen entsteht.“ Dr. Konstanze Rasch (ebd. 2010: 9)

Das mag manchen Pferdehalter erschrecken oder betroffen machen, doch bietet diese Erkenntnis eine so wichtige und große Chance, dass Sie hier nicht unerwähnt bleiben durfte: Wenn Unwissen die Ursache ist, dann ist Wissen die Heilung. Eine Heilung, die der Mensch in der Hand hat. Wissen ist Macht. Und bei Hufrehe ist Wissen die Macht zu Heilung! Das ist doch schön, oder? Und vermitteln Sie anderen Pferdehaltern, die den Kopf in den Sand stecken, dass es gerade dieses Verhalten ist, was eine Heilung der Hufrehe unmöglich macht.

Doch nun zur Frage "Was ist Hufrehe?"

2. Wickel mit Bockshornklee

Bockshornklee zieht Entzündungen raus. Hierzu Bockshornkleesamen mahlen, mit Wasser zu einer klebrigen Paste vermengen und dick auf einem Geschirrhandtuch ausstreichen. Das Handtuch mit der Paste dann um die Hufe wickeln.

3. Ätherisches Minzöl

Einen Tropfen chinesisches Heilpflanzenöl / ätherisches Minzöl auf die Pulsation und/oder den Kronrand geben. Das kühlt und zieht raus. (Nur auf absolut intakte Haut und nicht zu viel davon! Kann die Haut reizen.)

Quellen / verwendete Literatur:

  • Bender, Ingolf (2000): Praxishandbuch Pferdefütterung. Stuttgart: Kosmos Verlag.
  • Blobel, Karl (2010):Telefoninterview mit Dr. Karl Blobel, Tierarzt in Ahrensburg, am 18. Mai 2011
  • Bührer-Lucke, Gisa (2010): Expedition Pferdekörper. Stuttgart: Kosmos Verlag.
  • Gösmeier, Ina und Heüveldop, Sabine (2007): Pferde gesund und vital durch Homöopathie. Stuttgart: Müller Rüschlikon Verlag.
  • Meyer, Helmut und Coenen, Manfred (2002): Pferdefütterung. 4., erweiterte und aktualisierte Auflage. Berlin: Parey Buchverlag.
  • Rasch, Konstanze (2010) : Diagnose Hufrehe. Stuttgart:  Müller Rüschlikon
  • Schmidt, Romo und Häusler-Naumburger, Ulrike und Dübbert, Thomas (2002): Hufrehe. Vermeidung – Früherkennung – Heilung; Cham: Müller Rüschlikon Verlag
  • The Laminitis Trust: http://www.laminitis.org/
  • Vervuert, Ingrid (2010): Telefoninterview mit Dr. Ingrid Vervuert, Institut für Tierernährung, Ernährungsschäden und Diäthetik der Veterinärmedizinischen Universität Leipzig am 19. Mai 2011.
  • Eigene Erfahrungen, Erfahrungen anderer Pferdehalter
  • Fritz, Christina (2012): Pferde fit füttern: Wie ich mein Pferd artgerecht ernähre. Schwarzenbek: Cadmos Verlag